Handlungssitation „Fachgemäßes Arbeiten, insbesondere Experimentieren“

Grundidee: Leitfaden – Abgabe 14. September 2013

Experimente sind der Schlüssel zur Naturwissenschaft.

Experimente und alle anderen Untersuchungsmethoden motivieren, sie fördern manuelle Kompetenzen, Aufmerksamkeit und Kreativität und sind oftmals ästhetisch, aufregend und inspirierend zugleich.

Aber der wichtigste Punkt ist sicherlich:
Erst durch das Wechselspiel von Theorie und Experiment entsteht überhaupt erst die Naturwissenschaft.

Fachgemäßes Arbeiten, insbesondere Experimentieren

 I. Auflistung der Inhalte der Plakate Diese Übersicht kann doch weg, oder? Es wird doch erst ab II. interessant?

 Fachgemäßes Arbeiten, insbesondere Experimentieren

Plakat:

Übergeordnet:

Fachgerechte Arbeitsweisen / fundierte Fachkenntnis

Fokus

  1. Experimente im Unterricht und ihre didaktische Funktion
  2. Schülerversuche / Low Cost Experimente 2 und 3 zusammenfassen
  3. Forschendes Lernen
  4. Wege der Erkenntnisgewinnung in NaWi entweder 4 oder 5!
  5. Hypothetisch-deduktives Verfahren Theorie: Popper
  6. Aufgabendidaktik enbehrlich?
  7. Modellbildung
  8. Schülervorstellungen / Schülersprache
  9. Methoden der Binnendifferenzierung/individuelle Förderung
  10. Unterrichtsstunde kriteriengeleitet analysieren

II. Konkretisierung / Ergänzung durch Themen und Kompetenzen

Fachgemäßes Arbeiten, insbesondere Experimentieren

  • Durchführung und didaktische Einordnung schulrelevanter Experimente, Gestaltung von problemorientiertem Experimentalunterricht
    Die Studierenden
  • kennen grundlegende Merkmale eines guten, kompetenzorientierten Fachunterrichts auf der Basis der Kernlehrplänen, Lehrplänen, Bildungsstandards der KMK
  • kennen zentrale, schulrelevante Experimente
  • kennen die Vorgabe der RISU zur Vorbereitung, Gefährdungsanalyse Durchführung und Entsorgung von Schüler- und Lehrer-Experimenten
  • zeigen kompetenten Umgang mit Geräten (z.B. Gasflaschen)
  • kennen Regeln zum Aufbau, zur Wahrnehmung von Experimenten
  • Planung, Aufbau, Durchführung und Auswertung von schulrelevanten Demonstrationsexperimenten
  • Planung (unter Berücksichtigung der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Voraussetzungen der Lernenden), Durchführung und Auswertung von Schülerexperimenten.

Allgemeine Grundlage:
Problemstellung (Herausarbeiten der Versuchsfrage),
Formulierung von Hypothesen,
Planung des Experimentes (theoretisch und praktisch),
Versuchsaufbau, Versuchsdurchführung, Versuchsbeobachtungen, Deutung der Versuchsbeobachtungen,  Fehlerdiskussion, Rückbesinnung auf die Problemstellung/Hypothesen und Verallgemeinerung, Anwendung, Wiederholung, Sicherung.
Die Studierenden

  • kennen die didaktischen Funktionen von Experimenten
  • kennen Wege der Erkenntnisgewinnung in den NaWi und planen entsprechende problemorientierte Lernarrangements, so dass Schülerinnen und Schüler die Erkenntnisschritte durchlaufen können

Reflexion über die Einbettung des Experimentes in verschiedene Unterrichtsverfahren (z.B. forschend-entwickelnd, historisch-problemorientiert, entdeckendes Lernen)

Der letzte Punkt sprengt doch eigentlich das Praxissemester, oder?

III.

Aufteilung in die einzelnen Phasen

 

Alle Kompetenzen werden in der Universität angebahnt, alle Themen lernen die Studentinnen und Studenten kennen.

Alle Kompetenzen werden während des Praxissemesters durch Beobachtung, Anwendung und Reflexion vertieft.

(Weitere Konkretisierung erst nach Kenntnis der genauen Rahmenbedingungen zur Organisation des Praxissemesters möglich.)

IV. Vervollständigung der Tabellen

Literatur:

Beteiligte: Uni, ZfsL, Schule Themen Kompetenzen
I Uni: Vorbereitende Seminare  Schulrelevante Experimente

S. können exemplarisch schulrelevante Experimente planen und durchführen

II ZfsL: Einführungsveranstaltungen  Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht  S. kennen die Vorgabe der RISU zur Vorbereitung, Gefährdungsanalyse Durchführung und Entsorgung von Schüler- und
Lehrer-Experimenten
III Uni: Begleitveranstaltungen    
IV ZfsL: Begleitendes Angebot  Unterrichtsplanung

 S. kennen grundlegende Merkmale eines guten, kompetenzorientierten Fachunterrichts auf der Basis der Kernlehrpläne

S. planen und reflektieren problemorientierte Lernarrangements,
in denen Schülerinnen und Schüler grundlegende naturwissenschaftliche Erkenntnisschritte durchlaufen können.

V Schule:  Schülerexperiment S. können Schülerexperimente (unter Berücksichtigung der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Voraussetzungen der Lernenden) fachgerecht planen, durchführen und auswerten
VI Uni: Prüfungsleistung    

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