Handlungssituation „Diagnose des Lernprozesses“

Jeder Schüler und jede Schülerin kommt mit einem individuellen Vorwissen in den Unterricht.

Um den Lernprozess planen zu können, ist es die Aufgabe des Lehrers oder der Lehrerin das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zu diagnostizieren und die einzelnen Phasen des Unterrichtes auf das Vorwissen abzustimmen.

Je besser dieses gelingt, desto weniger Unterrichtsstörungen durch Überforderung oder Unterforderung  sind zu erwarten.

Während des Lernprozesses entwickeln sich die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler individuell. Deswegen ist auch in dieser Phase eine Diagnose notwendig.

Zur Diagnose gehört auch die Überprüfung des Erfolgs des Lernens.

 

  

 

Asch-Konformitäts-Experiment

 

Beteiligte Themen Kompetenzen
I Uni: Vorbereitende Seminare

Diagnose von Schülervorstellungen

Diagnoseaufgaben

Testdesign

Studierende kennen die Fachliteratur zu Schülervorstellungen.

Studierende kennen Testverfahren zur Diagnose von Schülervorstellungen (verbal und schriftlich) und können einfache Tests selbst entwickeln.

Studierende können innerhalb einer Unterrichtsreihe Phasen planen, die das Vorwissen ihrer Schülerinnen und Schüler zum Vorschein bringen.

II ZfsL: Einführungs-veranstaltungn

Verschiedene Funktionen der Diagnose:

A. Diagnose der Lernvoraussetzungen

Vorwissen/Schülervorstellungen

Vorhandene Kompetenzen

Bekannte Arbeitsformen

Vorwissen aus anderen Fächern (Vernetzung)

Soziale Rahmenbedingungen

Räumliche, personelle und materielle Rahmenbedingungen

B. Diagnose des Lernprozesses

Test

Kompetenz- oder Diagnosebögen (Selbst- und Fremdreflexion, Ich kann…)

Arbeitsprodukte

Trennung von Lernraum und Leistungsraum – eine Komponente des hoheitlichen Auftrages von Lehrerinnen und Lehrern.

Studierende können Unterrichtseinstiege entwickeln die das Vorwissen ihrer Schülerinnen und Schüler zum Vorschein bringen.

Studierende können in einem Unterrichtvorhaben Lern- und Leistungsphasen planen.

Die Studierenden kennen verschiedene Formen die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu überprüfen (schriftliche Tests, mündliche Überprüfungen, experimentelle Tests; Analyse von Lernprodukten).

Die Studierenden kennen die Vorgaben aus den Kernlehrplänen zur Lernerfolgsüberprüfung

IV ZfsL: Begleitendes Angebot

Verschiedene Funktionen der Diagnose:

A. Diagnose der Lernvoraussetzungen

Vorwissen/ Schülervorstellungen

Vorhandene Kompetenzen

Bekannte Arbeitsformen- Vorwissen aus anderen Fächern (Vernetzung)

Soziale Rahmenbedingungen

Räumliche, personelle und materielle Rahmenbedingungen

B. Diagnose des Lernprozesses

Test- Kompetenz- oder Diagnosebögen (Selbst- und Fremdreflexion, Ich kann…)

Arbeitsprodukte Trennung von Lernraum und Leistungsraum – eine Komponente des hoheitlichen Auftrages von Lehrerinnen und Lehrern.

Studierende können Unterrichtseinstiege entwickeln und praktisch erproben, die das Vorwissen ihrer Schülerinnen und Schüler zum Vorschein bringen.

Studierende können in einem Unterrichtvorhaben Lern- und Leistungsphasen planen und transparent kommunizieren.

Die Studierenden können diagnostische Methoden einschließlich der Selbstdiagnose einsetzen, um die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

 

Die Studierenden kennen verschiedene Formen die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu überprüfen (schriftliche Tests, mündliche Überprüfungen, experimentelle Tests; Analyse von Lernprodukten).

Die Studierenden sind in der Lage die Ergebnisse der Diagnostik auf eine faire und transparente Weise an die Schülerinnen und Schüler zu kommunizieren.

Die Studierenden sind in der Lage mit den Ergebnissen der Diagnostik Kommunikationsprozesse in der Gruppe und die Selbstdiagnose der Schülerinnen und Schüler anzustoßen und zu begleiten.

V Schule:  

Studierende können Unterrichtseinstiege entwickeln und praktisch erproben, die das Vorwissen ihrer Schülerinnen und Schüler zum Vorschein bringen.

Die Studierenden sind in der Lage die Ergebnisse der Diagnostik auf eine faire und transparente Weise an die Schülerinnen und Schüler zu kommunizieren.

Die Studierenden können verschiedene Formen  die Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu überprüfen anwenden (schriftliche Tests, mündliche Überprüfungen, experimentelle Tests; Analyse von Lernprodukten).

VI Uni: Prüfungs-leistungen  
  • Kenntnis von Schülervorstellungen
  • Kenntnis von Testverfahren
  • Entwicklung einfacher Tests.
  • Planung von Tests, Testdesign

Literatur:

Literatur zur Schülervorstellung (Wodzinski, diSessa) Kliemann(Hrsg): Diagnostizieren und Fördern in der Sekundarstufe I

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