Handlungssituation „Innovieren“

Handlungssituation: Innovieren in der Schulpraxis – als Akademiker und Praktikant

Im Praxissemester befinden Sie sich in einer doppel-Rolle. Das ist, neben der Länge und der vertieften Beschäftigung mit dem Schulumfeld das, was das Praxissemester wesentlich von anderen Praxisphasen Ihres Studiums unterscheidet.

+ Zum einen wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich als hospitierender in die Abläufe der Schule eingliedern, beobachten und durch praktisches handeln lernen.

+ Zum anderen wird nun zum ersten Mal von Ihnen erwartet, dass Sie Innovative Elemente Ihres Studiums, die zur Verbesserung des Unterrichts beitragen können, selbstständig einbringen und im Rahmen des „Forschenden Lernens“ erproben.

Hier müssen Sie behutsam vorgehen. Es ist Teil Ihres Auftrages dass Sie einen Weg finden, in der Schulpraxis zu innovieren ohne dass davon Störungen für Ihr Umfeld ausgehen. Suchen Sie deshalb rechtzeitig das Gespräch mit allen Beteiligten: Das können Ihre Kolleginnen und Kollegen sein, Ihre Ausbildungskoordinatoren, Schülerinnen und Schüler, Vertreter der Schulleitung oder auch Eltern.

Alle Ihre Gespräche und gesammelten Informationen sollten Sie dokumentieren!  Die Ergebnisse können Sie bei Ihrem Reflektionsprozess unterstützen und zu einem Teil ihres Portfolios werden.

Beteiligte Themen Kompetenzen
Uni: Vorbereitende Seminare Beobachtungen an der Schule:Wo an welcher Stelle will ich innovieren? (Problemstellung)

 

 

Die Meinungen der Prozessbeteiligten (Kollegen, Schulleitung) einholen.

Ziele eindeutig und nachprüfbar formulieren.

 

 

 

 

 

 

 

Präsentation des Innovationsansatzes z.B. in der Fachkonferenz

 

 

 

 

 

 

Durchführung des Projektes

Präsentation des Ergebnisses

Reflexion – Erfahrungen und Wissen aus der Schule mitnehmen

Die Studierenden können aus den Beobachtungen in der Schule Zielvorstellungen für ihr Forschungsprojekt generieren.Die Studierenden können ihr Forschungsprojekt in einem Expose beschreiben.

Die Studierenden führen rechtzeitig Vorbereitungsgespräche, in denen sie mögliche Forschungsfelder und Bedarfe in der Zielschule erkunden. Dabei beziehen sie Informationen und Sichtweisen verschiedener Betroffenen ein. Das Gesprächsergebnis wird nachvollziehbar dokumentiert.

Die Studierenden beachten bei der Erfassung und Verwertung von Interviews und Forschungsdaten die Grundlagen der Fairness und des Schutzes von Persönlichkeitsrechten, z.B. durch Anonymisierung der Aussagen.

Die Studierenden demonstrieren in einem kurzen Vortrag über ihr Forschungsprojekt ausreichende Präsentationskompetenz. Sie beachten den Zeitrahmen, der ihrer Präsentation zur Verfügung gestellt wird.

Die Studierenden verwenden die Forschungswerkzeuge lege artis. Die Forschungsergebnisse sollen objektiv beschreiben, wie sich ihr Innovationsansatz im Einsatz bewährt. Die Forschungsmethoden sollen den Verlauf und die Interaktionen zwischen den Beteiligten dokumentieren und Ursache/Wirkungszusammenhänge aufklären.

Die Studierenden reflektieren den gesamten Ablauf Ihres Forschungsprojektes. In einem Kapitel „Zusammenfassung und Ausblick geben sie geeignete Hinweise für eine mögliche Weiterführung des Forschungsprojektes.

Literatur:

Standards der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DegEval).

 

Anregungen zum Innovieren finden Sie vielleicht hier?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.